Gesangverein “Eintracht” Herrischried e.V.
So klingt’s bei uns
Mitglied im Chorverband Hochrhein - Badischen Chorverband - Deutschen Chorverband
Gesangverein “Eintracht” Herrischried e.V.
So klingt’s bei uns
gegr. 1886
Herrischrieder schlugen Zelte in der Heide auf Die Partnerschaft der Jugendgruppen der Gesangvereine lebt
 HERRISCHRIED (am) Im Jahr 1982 fand sich in der "Deutschen .Sänger-Zeitung" ein Inserat: "Jugendchor aus dem Hotzenwald sucht Partnerschaft zu anderem Jugendchor". Die Inseratbemühung war damals umsonst, und so blieb die von Gerhard Dannenberger gegründete Jugendgruppe des Gesangvereins "Eintracht" zunächst unter sich. Doch per Zufall ergab sich bald ein Kontakt zu einem bestehenden Jugendsingkreis in Ladbergen/Münsterland. Seitdem hat sich eine bis heute gepflegte Partnerschaft zwischen, den Chören aus dem Süden und dem Norden entwickelt. In diesem Sommer stand wieder ein Besuch der Herrischrieder in dem noch zu Nordrhein-Westfalen gehörenden Heideort an. Mit dem Betreuerehepaar Carola und Gerhard Dannenberger reisten 19 Mädchen und fünf Jungen mit gesamter Konzertausrüstung per Bus nach Ladbergen. Auf dem Anwesen des früheren Jugendsingkreis-Leiters Erwin Brinkmeier wurde ein Zeltlager aufgeschlagen. Dann begann ein ereignisreiches und vielseitiges Programm. Die nahe Regio-Metropole Osnabrück war das Ziel eines Ausfluges mit Besichtigung des Saales, in dem einstmals der „Westfälische Friede“ geschlossen wurde. Badefreuden erlebte man in einem Wellenbad. und der Sonntag stand im Zeichen besonderer Aktivitäten. Der Chor und seine „Elite“-Gruppe - die "Show Singers" - erfreuten mit einem Konzert im Zentrum des 6000- Einwohner-Ortes die Gastgeber und zuhörende Bürger. Anschließend traten alle in die Pedale der von Ladberger Eltern zur Verfügung gestellten Fahrräder, um den Besichtigungstort Tecklenburg zu erreichen. Abends wurde in der Brinkmeyer-Scheune das technische Gerät aufgebaut, um anderen Abend zu einer "Disco" einladen zu können. Diesmal griffen die Herrischrieder zu den Küchengeräten, um ein Essen zum Abschluß des Besuchs am Montag abend für alle Beteiligten vorzubereiten. Zur Tanzparty kam dann jung und alt, wobei die etwas kühleren "Nordlichter" staunten, als die Hotzenwälder Paare, zum (bis dato bei den Ladberger Jugendlichen ungekannten) "Zillertaler Hochzeitsmarsch" mit Schwung durch die Scheune "galoppierten". Nach dem anstrengenden Treiben stand am selben Abend noch der Abbau der Technik an, denn schon um zwei Uhr in aller Frühe sollte der gecharterte Reisebus wieder gen Süden abreisen. Eine "hundsmüde" Gemeinschaft hockte dann in den Bussitzen und ließ sich (rund zehn Stunden lang) vom Fahrer "heimkutschieren".
Badische Zeitung am 17.07.1992: